2003 wurde St.
Moritz auf dem 2. Jungpferdechampionat in
Menden vorgestellt. Dort wurde er mit der
Durchschnittsnote von 8,44 souverän
Gesamtsieger der Jährlingshengste. Die
international anerkannten Richter
beschrieben ihn als fast fehlerfreies
Modell. Sie hoben vor allem den
großrahmigen, modernen und edlen Typ hervor,
lobten die lange Halsung mit hervorragender
Ganaschenfreiheit, das korrekte Fundament,
die ausgezeichnete Farbe und die taktreinen,
schwungvollen Bewegungen.
St. Moritz
wurde am 8. Oktober 2004 in München
süddeutsch gekört.
Bei der Kommentierung wurde er durch den
sächsischen Zuchtleiter Dr. Karwarth wie
folgt beschrieben:
Typvoller, charmanter, leichter, eleganter
Hengst. Harmonischer Körperbau, dabei
insbesondere super Halsung. Sympathisch auch
durch brilliante Farbe. Ausgestattet mit
drei ausgezeichneten Grundgangarten, vor
allem sehr gut im bergauf gerichteten Trab.
Herausragender Schritt, ausgeglichen im
Charakter und sehr gut herausgebracht.
Bei seiner
30-tägigen Leistungsprüfung im Reiten und
Fahren platzierte sich St. Moritz an 6.
Stelle von 18 Teilnehmern und gehörte damit
zu den Hengsten, die besonders geehrt und
herausgestellt wurden. Mit der Gesamtnote
7.71 absolvierte er die
Hengstleistungsprüfung in
Leistungsklasse I!
Im März 2007
wurde St. Moritz anlässlich der
Frühjahrskörung in Alsfeld zum hessischen
Prämienhengst ernannt. Mit
nahezu perfektem Typ, toller Goldfuchsfarbe
und größter Modernität überzeugte er ebenso
wie durch die optimale Halsung, den mit viel
Schub und Schwung ausgestattetem Trab und
vor allem auch überragendem Schritt.
Der vorläufige
Karrierehöhepunkt von St.
Moritz war der Gewinn des Titels
"Europasiegerhengst springbetont"
auf der Haflingereuropaschau im Juni 2007 in
Meran!
Beginnend mit
der ersten Vorstellung an der Hand und dem
Freispringen erreichte St. Moritz die
höchsten Vornoten sowohl in seiner
Altersklasse, als auch über alle
Altersklassen hinweg. Vor allem im
Freispringen lieferte er durch überragende
Manier und herausragenden, coolen Charakter
eine mustergültige Vorstellung.
Dann folgte die entscheidende dritte
Vorstellung an der Hand. St. Moritz punktete
durch tollen Typ, sehr gute Reitpferdepoints,
super Farbgebung, takt- und schwungvollen
Trab und ausgezeichneten Schritt. Auch in
der dritten Vorstellung erhielt er die mit
Abstand höchste Bewertung.
Im Oktober
nahm St. Moritz erfolgreich an der
FN-Bundesprämierung für gekörte und bereits
leistungsgeprüfte Haflingerhengste in
München Teil. Für die Vergabe des Titels
„Bundesprämienhengst“ mussten die Hengste in
der Endabrechnung mindestens die Gesamtnote
8,0 vorweisen. St. Moritz überzeugte auch in
München und wurde zum Bundesprämienhengst
ernannte. Damit ist er nun anerkannt für
alle deutschen Zuchtgebiet und gehört zu der
Elite der deutschen Zuchthengste.
Sein Vater
liz. Standschütz ist derzeit der
Spitzenhengst der St-Linie in Tirol.
Aus den ersten Fohlenjahrgängen stellte er
bereits zahlreiche gekörte Söhne und viele
Elite-Töchter.
Die Mutter Usambara ist eine 1998 geborene
Stute. Sie ist eine typische
Winterstein-Tochter: typvoll, edel,
viel Ausstrahlung, sehr schöner Kopf, sehr
harmonisch. Ihre raumgreifenden Bewegungen
scheint sie vom Großvater Ahorn geerbt zu
haben. Usambara´s Farbe könnte nicht besser
sein, sie ist ein klarer Goldfuchs mit
schneeweißem Behang. Zudem wurde Usambara
erfolgreich leistungsgeprüft und in Hessen
als Prämienstute eingetragen. Aus ihrer
Mutterlinie gingen schon mehrer Fohlen der
Klasse I auf der alljährlichen
Stutfohlenauktion in Ebbs hervor.
Vielversprechende Nachzucht von St. Moritz
steht in vielen Züchterställen zur Aufzucht.
Im Herbst 2008 werden die ersten Söhne zur
Körung vorgestellt.